Meine Beste Freundin Essay Typer

Meine beste Freundin ist Iwona. Sie wohnt in Krakau. Im Mai wird sie 20 Jahre alt. Sie hat einen Zwillingsbruder. Sie lernt jetzt an einem Wirtschaftstechnikum in Krakau. Iwona ist eine Musterschülerin, sie mag Fremdsprachen, am liebsten Japanisch. Sie interessiert sich für japanische Kultur und mit diesem Land will sie ihre Zukunft verbinden. Sie mag Musik und Sport. In diesem Jahr legt sie das Abitur ab.  Iwona ist groß und schlank. Sie hat braune Augen. Ihre Haare sind braun und mittellang. Sie hat helle Gesichtsfarbe. Sie zieht sich locker und bequem an. Sie trägt gern schwarze, braune der grüne Pullover. Sie trägt Röcke und Schuhe mit hohem Absatz nicht gern. Iwona ist eine Person, der man vertrauen kann. Sie verrät nie meine Geheimnisse. Ich weiß, dass ich auf sie immer zählen kann. Sie hilft mir immer in Schwierigkeiten.  Wir halten immer zusammen und wir sorgen füreinander. Sie ist leider nicht tolerant und man kann mit ihr keinen Spaß machen. Wir verbringen zusammen viel Zeit. Wir gehen ins Kino, in die Disco, in die Pizzeria und zum Kegelnspielen. Wir kaufen oft zusammen ein. So ist meine beste Freundin.


"Es begann in der 7. Klasse im Französischunterricht. Ich war der Streber-Typ, schrieb gute Noten und saß, wo man am besten aufpassen konnte - ganz vorn. Sie saß hinten und war mit allem beschäftigt, nur nicht mit Französisch. Irgendwann musste sie sich umsetzen und landete links neben mir.

Sie laberte ohne Unterlass. Ich versuchte, Gesprächen mit ihr aus dem Weg zu gehen, aber das gelang mir schlecht. Ein paar Wochen und viele Ermahnungen später fingen wir an uns, kleine Zettelchen zu schreiben. Mit dem Zettelberg wuchs auch unsere Freundschaft.

Wir kauften ein Buch. Wir nannten es Freundschaftsbuch. Im Wechsel schrieben wir auf, was uns beschäftigte: von den täglichen Erlebnissen über den heimlichen Schwarm bis zum Zoff mit den Eltern - alles hielten wir fest. Ganze Romane schrieben wir uns gegenseitig. Ob im Unterricht, im Türkei-Urlaub oder in der U-Bahn: Das Zweier-Tagebuch wurde pausenlos mit dem neuesten Klatsch und Tratsch gefüttert.

Gemeinsame Hobbys hatten wir, bis auf nächtliches Telefonieren und Fahrradfahren, nicht. Wir verstanden uns trotzdem. Ich fühlte mich zu Jana hingezogen. Sie besuchte mich, wenn ich krank war oder es mir schlecht ging. Jana konnte mich immer zum Lachen bringen, denn sie war genauso verrückt wie ich.

Die Stelle hinter dem Schornstein auf meinem Dach war unser Lieblingsplatz. Dort waren wir ungestört und haben tagelang nur geredet.

Trotz Schulwechsel hielten wir zusammen

Jana und ich verbrachten immer mehr Zeit miteinander. Wir tauschten Klamotten, hatten dieselbe Handschrift, gebrauchten die gleichen Worte. Wir trafen uns fast jeden Tag und fingen an, unsere Freundschaft durch Gegenstände zu besiegeln, auf denen wir unsere Namen verewigten. So entstanden eine Jana-Kette, der Jana-iPod und zwei ineinanderpassende Jana-Vasen mit Fotos.

In der siebten Klasse blieb Jana sitzen. Es war fürchterlich, so als wäre ich sitzen geblieben. Jana entschied sich, die Schule zu wechseln. Wir weinten nachts stundenlang am Telefon und schworen uns, dass der Schulwechsel auf keinen Fall das Ende unserer Freundschaft bedeutete.

Und wir hielten wirklich zusammen. Da Janas Schultag länger war als meiner, holte ich sie so oft wie möglich von der Schule ab. Manchmal machte ich sogar ihren Unterricht mit, um Zeit mit ihr verbringen zu können. Jana war wie eine Schwester für mich, es hätte ewig so weitergehen können.

Doch dann lernte Jana ihre erste große Liebe kennen. Ich hatte schon einmal einen Freund gehabt und freute mich, dass auch sie jemanden gefunden hatte. Er war ihr Traumtyp, doch ich misstraute ihm von Anfang an.

Ich warnte Jana oft, die Augen offen zu halten und sich nicht betrügen zu lassen. Weil ich ihrem Freund so kritisch gegenüberstand, entfernten Jana und ich uns zunehmend voneinander. Als er sie dann tatsächlich hinterging, waren wir schon nicht mehr so eng befreundet wie früher.

Sie war am Boden zerstört, aber hielt noch zu ihm. Ich versuchte, für sie da zu sein, aber konnte es kaum. Sie sagte die Treffen mit mir ab. Unser Freundschaftsbuch füllten leere Seiten. Wir waren nicht mehr Jana und Jana.

Unsere Freundschaft ist mittlerweile erloschen. Die Zeit mit ihr werde ich nie vergessen."

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